Veranstaltungen
Mittwoch, 25. August: Das Eskimobaby
- Beginn: 20:30 Uhr
- Live-Musik: Eberhard Geyer
- mit Vorfilmen von und mit MAX LINDER
Ort: Museumscafé (Klosterhof des Historischen Museums, Dachauplatz 4)
Was passiert, wenn sich ein großbürgerlicher Grönlandforscher in eine „wilde“ Eskimofrau verliebt und sie ihm in das „zivilisierte“ Berlin folgt? Die Diva Asta Nielsen wurde zwar durch ihre tragischen Rollen berühmt, sie selbst liebte aber immer auch die Komödien. Und wir sehen sie hier in einem ihrer schönsten Lustspiele.
Donnerstag, 26. August: Salomé
- Beginn: 20:30 Uhr
- Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble: Sabrina Hausmann (Violine) und Mark Pogolski (Klavier)
USA,1923 Regie: Charles Bryant (alias Alla Nazimova) nach Oscar Wilde
Ort: Museumscafé (Klosterhof des Historischen Museums, Dachauplatz 4)
Hat es jemals einen so exzentrischen und dekadenten Tanz der Sieben Schleier gegeben? Alla Nazimova hüllt sich als Salomé in unglaublich ausdrucksstarke Roben, das Dekor ist opulent, die komplette Filmcrew war angeblich homosexuell. Oscar Wilde hätte diese Verfilmung geliebt.
Freitag, 27. August: Der Mann mit der Kamera
- Beginn: 20:30 Uhr
- Live-Musik: Rainer J. Hofmann und Christoph Becker
RUS, 1929
- Regie: Dziga Vertov
- Ort: Museumscafé (Klosterhof des Historischen Museums, Dachauplatz 4)
Dziga Vertov gilt als einer der spannendsten Regisseure der gesamten Kinogeschichte. Er zeigt uns, wie er arbeitet: Folgen wir ihm und seiner Kamera auf Hausdächer und unter Bahngleise, in Fabrikhallen und Schlafzimmer für sehr ungewöhnliche Ein- und Ausblicke auf quirlige Städte. Der Regensburger Multi-Instrumentalist Rainer J. Hofmann wird diesen sehr ungewöhnlichen und rhythmischen Film kongenial begleiten.
Samstag, 28. August: Metropolis – rekonstruierte Urfassung
- Beginn: 20:30 Uhr
- Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble: Sabrina Hausmann (Violine) und Mark Pogolski (Klavier)
- D, 1927/ 2010
- Regie: Fritz Lang
- Ort: Minoritenkirche (Historisches Museum, Dachauplatz 4)
Es war DAS Ereignis der diesjährigen Berlinale: Die Premiere der Urfassung von „Metropolis“. Der wohl bekannteste aller Stummfilme konnte durch gefundenes Material ergänzt werden. „Metropolis“ wurde als erster und bisher einziger Film in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen – so sehen Sie „Welterbe im Welterbe“.
Sonntag, 29. August bis Mittwoch, 1. September: When Silence sings – Wenn stumme Bilder singen
- Beginn: 20:00 Uhr
D, 2005
- Regie: Irina Goldstein
- Ort: Filmgalerie im Leeren Beutel (Bertoldstr. 9)
Stummfilme leben durch die musikalische Begleitung. Einem Meister des Filmkonzerts schaut diese Dokumentation bei der Arbeit über die Schulter: Aljoscha Zimmermann. Er war einer der renommiertesten Stummfilmkomponisten und viele Jahre Gast der Regensburger Stummfilmwoche. Wie er sich einem Film nähert, beschreibt er selbst so: "Als allererstes – und das geht nur in meiner Fantasie – unterhalte ich mich mit dem Regisseur. Ich frage ihn ganz einfach nach seinen Vorstellungen von der Musik." Und so entstanden über 400 Partituren…